06.04.2017 Donnerstag  DRK stellt KIT vor

SEG Schulung in Uchte

Wenn man „KIT“ hört,  denkt wohl jeder zuerst an die Fernsehserie „Knight Rider“ mit David Hasselhoff und dessen sprechenden  Auto K.I.T.T.  Aber von Heldentum und einem „Happy-End“ ist das Kriseninterventionsteam, kurz KIT, bei seiner Arbeit ersteinmal weit entfernt. Durch die, doch recht zahlreichen Einsätze mit Todesfolge im vergangenen Jahr, hatte DLRG Zugführer Marc Jaschke die Idee zu diesem Dienstabend der Kräfte der SEG aus Uchte und Rehburg-Loccum. Wilfried Gallas, Uwe Nicolai und Kira-Helena Borghorst vom DRK Kreisverband Nienburg stellten die Arbeit des Teams vor. Diese wollen nicht in Konkurrenz zu den kirchlichen Seelsorgern treten, sondern unterstützen. Ziel ist es, den Angehörigen der Verunglückten, aber auch den Helfer als An- oder Aussprechpartner zur Seite zu stehen, um Erlebnisse rund um einen Einsatz mental besser verarbeiten zu können. In der anschließenden Diskussion wurde schnell klar, dass die obligatorische Abschlussbesprechung zum Einsatzende der richtige und wichtige Weg ist. Die eingesetzten Kräfte werden so nicht nur über den Ablauf des Einsatzes informiert, nebenbei stehen die „alten Hasen“ auch bei Fragen zur Verfügung. Sollte auch nach dem „Abschlussgetränk“ am heimischen Standort weiter Bedarf nach Hilfe vorhanden sein, zögert nicht uns zu holen, so Wilfried Gallas „Ihr wollt doch, dass beim nächsten Einsatz auch alle wieder mitmachen und niemand auf der Strecke bleibt!“. Der gemeinsame Abend unterstrich, wie wichtig ein Miteinander der einzelnen Ortsgruppen und der Hilfsorganisationen im Allgemeinen ist.

Kategorie(n)
Einsatzwesen

Von: Volker Barg

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