27.11.2017 Montag  Weltkriegsbombe in Stolzenau

Während der Entschärfung warten die Einsatzkräfte im Bereitstellungsraum an der ASB Rettungswache in Stolzenau

DLRG bei Evakuierung im Einsatz

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Auch nach über 72 Jahren wirkt der 2. Weltkrieg nach. Am Kriegsende war auch die Weserbrücke in Stolzenau stark umkämpft, auch mit Bomben griffen die Kriegsparteien an. Gegen 13 Uhr wurde bei Arbeiten an der Weser eine 10 Zentner Bombe gefunden. Da diese keinen Langzeitzünder hatte ging auch keine unmittelbare Gefahr von ihr aus. Die Einsatzleitungen hatten somit etwas Vorlauf um die Evakuierung von rund 2280 Einwohnern im Umkreis von 1000 Metern um den Fundort vorzubereiten. Ebenfalls in diesem Radius mussten die Bewohner eines Altenheimes in die Sammelunterkünfte transportiert werden. Auch die Einsatzkräfte der DLRG wurden um 18.07 Uhr zum Bereitstellungsraum ebenso wie DRK, ASB und Johanniter alarmiert. Die Uchter Wasserretter schlossen sich den Kameraden aus Rehburg-Loccum und Nienburg an. Ziel war erstmal die Oberschule in Landesbergen, hier hatte die Feuerwehr und Rettungsdienst bereits begonnen eine Sammelunterkunft einzurichten. DLRG Helfer registrierten hier die ankommenden Gäste, weitere Kräfte beteiligten sich am Transport, unter anderem auch mit einem Reisebus des DLRG Landesverbandes Niedersachsen, welcher in Steimbke stationiert ist.

Nach der Entschärfung der Bombe um 23.24 Uhr galt es die Evakuierten wieder „aus zu checken“ und nach Hause zu bringen. Als letzte erreichte die Crew des GW Tauchen um kurz nach 2 Uhr Uchte, damit ging für die  7 Uchter Wasserretter ein fast 8 stündiger Einsatz zu Ende.

Kategorie(n)
Einsatzwesen

Von: Volker Barg

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