26.05.2016 Donnerstag  DLRG-Taucher bei Badeunfall im Einsatz

16jähriger ertrinkt im Hämelsee bei Heemsen

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"DLRG alle - unklarer Notfall im Wasser - Campingplatz Rittergut Hämelsee" unter diesem Einsatzstichwort wurden die DLRG-Kräfte im Bezirk Nienburg/Weser über ihre Meldeempfänger von der Leitstelle Schaumburg um 13.10 Uhr alarmiert. Die ehrenamtlichen Wasserretter aus Uchte, Rehburg-Loccum und Nienburg verließen zum Teil ihre Arbeitsstellen und machten sich unverzüglich mit drei Taucheinsatzfahrzeugen, einem Bootstrupp und einem Einsatzleitwagen auf den Weg in den Nordkreis.

Vor Ort stellte sich den zehn DLRG-Helfern die Lage wie folgt dar: Nachdem er mit einem Freund am Ufer Ball gespielt hatte, wollte ein 16jähriger Gast des Campingplatzes, auf dessen Gelände der Hämelsee liegt, diesen See bis ans gegenüber liegende Ufer durchschwimmen. In der Mitte des Sees rief er dann allerdings um Hilfe. Zufälliger Weise war ein DLRG-Kamerad von der Ortsgruppe Steyerberg privat am Hämelsee anwesend und reagierte unverzüglich. Er versuchte den in Not geratenen Jugendlichen noch schwimmend zu erreichen. Unglücklicher Weise scheiterte dieser Versuch und der 16jährige versank mehrere Meter vor dem Rettungsschwimmer. Auch tauchend war der Jugendliche in dem äußerst unsichtigen Wasser nicht auszumachen. Sofort wurde der Notruf abgesetzt und wieder an Land markierte unser Rettungsschwimmer die Unglücksstelle mit Peilungslinien am Strand.

Auch Suchversuche der vor den DLRG-Einsatzkräften eingetroffenen örtlichen Feuerwehren mit einem Schlauchboot hatten keinen Erfolg. Das Motorrettungsboot „Weser“ des DLRG Ortsverbandes Rehburg-Loccum positionierte sich wenig später auf der zuvor von dem Rettungsschwimmer angepeilten Linie in der Mitte des Sees. Ein Nienburger und ein Rehburg-Loccumer DLRG-Taucher begaben sich vom verankerten Boot backbords und steuerbords auf die Suche. Am Ufer hielt sich der Tauchtrupp der DLRG Uchte als Sicherungstaucher in Bereitschaft. Gegen 14.45 Uhr wurde der Vermisste in ca. vier Meter Tiefe gefunden und an Bord gebracht. Die noch im Boot eingeleitete Reanimation des Patienten kam aber zu spät, der Notarzt konnte am Ufer nur noch den Tod des 16jährigen feststellen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Feststellung der genauen Todesursache aufgenommen.

Kategorie(n)
Einsatzwesen

Von: Volker Barg und Kai Hauser

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