06.06.2016 Montag  76 Jähriger wird am Hämelsee vermisst

In der Dämmerung macht sich auch der Uchter Tauchtrupp bereit

Wasserretter suchen erfolgreich mit Großaufgebot nach Rentner

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Die Tauchausrüstungen waren vom Einsatz des Vortages am Heyesee noch nicht getrocknet, da wurden die Hilfskräfte erneut an den Hämelsee bei Anderten gerufen. Um 20.55 Uhr alarmierten die Meldeempfänger  die Wasserretter unter dem Stichwort „ DLRG Alle – Personensuche – Hämelsee“. Auch ein Tauchtrupp aus Uchte machte sich wieder auf den langen Weg zum Campingplatz. Vor Ort stellte sich die Lage so dar: Ein 76-jähriger an Demenz und Diabetes leidender Rentner wurde vermisst. Am See hatten ihn Zeugen mit einem Eimer in der Hand in Richtung Wald gehen gesehen. Da die eingeleiteten polizeilichen Suchmaßnahmen ergebnislos verlaufen waren, wurden Feuerwehr und Rettungsdienste alarmiert. Während die landgebundenen Kräfte mit Unterstützung, des über dem Suchgebiet kreisenden Polizeihubschraubers Phönix, das an den Campingplatz angrenzende waldige Gelände durchsuchten begaben sich die 29 DLRG Helfer auf und ins Wasser des Hämelsees. Die Besatzungen der Motorboote Weser, Eystrup und Enya suchten den Schilfstreifen rund um den See nach dem Vermissten ab. Von den drei Badestellen aus suchten jeweils ein Tauchtrupp aus den Ortsgruppen Uchte, Rehburg und Nienburg unter Wasser. Nach Einbruch der Dunkelheit wurde diese Suche gegen 22.45 Uhr abgebrochen, da sich Hinweise auf den Verbleib des Vermissten in dem Wald und Moorgebiet verdichteten. Nachdem Kräfte und Material das Wasserverlassen hatten wurde der Wasserrettungszug an ein Waldstück verlegt, welches noch nicht durchsucht worden war. Mit Lampen ausgestattet begannen die DLRG Einsatzkräfte mit dem Durchkämmen des Waldes. Kurz nach 23.30 Uhr hatte eine Hündin der Hunderettungsteams vom DRK Empelde und der Johanniter aus Hannover Witterung des völlig erschöpften, im Wald sitzenden Mannes aufgenommen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr, die sich ebenfalls beteiligt hatten, bauten einen Steg über einen kleinen Bach, um den Rentner per Krankentrage aus dem Waldgebiet zum Rettungswagen zu bringen. Nach einer ersten medizinischen Versorgung wurde der Mann ins Krankenhaus gebracht. Bei den 143 Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr, DLRG, DRK und Johanniter machte sich Erleichterung breit. Der Einsatz war für die Uchter dann zu nachtschlafender Zeit mit der Rückkehr aus dem Nordkreis um 1.15 Uhr beendet.

Kategorie(n)
Einsatzwesen

Von: Volker Barg

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